Vernetzt, Digital, Persönlich

Sehr geehrte Damen, meine Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Seit fast 40 Jahren sind wir Zeuge und Betroffene eines technologischen Wandels bisher nicht gekannten Ausmaßes. Damals brachte die Firma Commodore aus Braunschweig mit ihrem C 64 den ersten Heimcomputer auf den Markt, der auch für Normalverbraucher erschwinglich war. Auf Kinder und Jugendliche wirkte der C 64 wie ein Magnet. Man traf sich regelmäßig zu Hause zum sogenannten „Daddeln“ und hat dabei oft viel gelernt.  

Seither ist sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht viel passiert. Ich erinnere hier nur an die Nutzung von:

  • Desk Tops,
  • LapTops,
  • Tablets,
  • Smart Phones
  • und – nicht zu vergessen – das fast überall verfügbare Internet.

Und so weiter, und so fort. Ich könnte diese Aufzählung noch eine Weile fortsetzen.

Wie sehr die Nutzung der dadurch geschaffenen Möglichkeiten für viele von uns bereits zum Normalen und Alltäglichen gehört, lässt sich anhand einer Zahl verdeutlichen:

Nach einer Onlinestudie von ARD und ZDF wurden allein in Deutschland im vergangenen Jahr – ohne ausgefilterte Spam-Nachrichten – rund 625 Mrd. private und geschäftliche E-Mails versandt bzw. im Eingang bearbeitet.  

All die genannten Hard- und Software-Komponenten haben dazu beigetragen, dass sich unsere Arbeitswelt aber auch die Art, wie wir miteinander kommunizieren, stark verändert hat.

  • Statt Briefe zu schreiben telefonieren wir miteinander oder senden Mails.
  • Statt Postkarten aus dem Urlaubsort zu schreiben und zu versenden, werden Selfies mit dem Smartphone gemacht und gleich per Mail an seine Lieben zuhause geschickt.
  • Statt in der Vergangenheit Papier zu lochen und in Ordnern und Aktenschränken zu archivieren, landen die Daten heute extern in der Cloud.
  • Statt vor einer Autofahrt mühsam Landkarten zu studieren und sich mit seinem Partner darüber zu streiten, ob man an einer bestimmten Stelle nach rechts oder links abbiegen muss, verlassen wir uns auf die freundliche Stimme unseres Navigationssystems.
  • Statt mühsam und langwierig in Lexika zu suchen, bedienen wir uns bei irgendwelchen Suchmaschinen im Internet.

Auch hier könnte ich noch viele Beispiele für die Nutzung technologischer Errungenschaften nennen.

Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die Einführung von Flatrates für das Festnetz und den Mobilfunk.

Den vielen positiven Aspekten dieser Entwicklung stehen auch negative gegenüber. Ich denke hier nur an die ständige Erreichbarkeit von Beschäftigten aber auch an die erheblichen Sicherheitsrisiken der Vernetzung. So meldet beispielsweise die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 23.03.2017, dass nach Informationen des Bundeskriminalamtes Bankräuber mittels Cyber-Attacken jedes Jahr 5.000 Online-Konten leerräumen. Noch größer ist der Schaden durch Cyberkriminalität weltweit. Nach Meldung der FAZ vom 20.03.2015 betrug er allein im Jahre 2016 rund 416 Mrd. Euro.

Demzufolge bekommt das Thema Datensicherung eine immer wichtigere Bedeutung! War der Schutz vor Cyberkriminalität eines der Hauptthemen auf der diesjährigen Computermesse Cebit.

Nunmehr stehen wir vor einem weiteren technologischen Quantensprung. Das neue Zauberwort: Digitalisierung 4.0. Sie braucht immer schnellere Netze, um die immer größer werdenden Datenmengen möglichst ohne Zeitverlust von A nach B zu transportieren. Sie sorgt dafür, dass künstliche Intelligenz weiter auf dem Vormarsch ist.

Damit stellt sich zwangsläufig die Frage, wer den teuren Netzausbau finanziert und wie schnell er von statten gehen  kann bzw. muss. Rund 100 Mrd. Euro, so hat es Verkehrsminister Alexander Dobrindt dieser Tage vorgerechnet, wird es kosten, Deutschland flächendeckend mit Glasfaserleitungen bis in Häuser und Wohnungen zu überziehen. Der Bund hat angekündigt, dass er von 2018 an jährlich 3 Mrd. Euro in den Netzausbau stecken will. Da bis 2025 alles vollbracht sein soll, verbleibt noch eine Lücke von 80 Mrd. Euro, die die Privatwirtschaft stemmen muss!

Und die wird nur dann investieren, wenn es sich für sie rechnet. Das heißt: wenn sie ihr Geld mit einiger Sicherheit zurückverdienen und dazu einen Gewinn machen kann. Dabei ist allen Beteiligten klar, dass ohne schnelle Netze der Industriestandort Deutschland gefährdet ist.

Nun soll es der Regulierer richten. Durch einen besseren Investitionsschutz soll der Bau neuer Glasfasernetze erleichtert werden.

Mit Digitalisierung 4.0 und der damit verbundenen fortschreitenden Vernetzung wird in einem Umfang in unser berufliches wie privates Leben eingegriffen, wie es bisher kaum für möglich gehalten wurde. Die Begeisterung darüber, was alles mit den neuen technologischen Möglichkeiten gemacht werden kann, ist groß. Parallel dazu entwickeln sich in bestimmten Gruppen der Gesellschaft jedoch Ängste. Ängste, ob man an dem Fortschritt partizipieren kann oder ob man zu den Verlierern dieser Entwicklung zählen wird, ob sogar der eigene Arbeitsplatz gefährdet ist.

Provokant ausgedrückt, stellt sich sogar die Frage:

Wozu brauchen wir noch Menschen, wenn Roboter fast alles besser und vor allem billiger machen?

Die daraus resultierenden Folgen positiver wie negativer Art werden vom Bundesverbandsvorstand des BFPT sehr ernst genommen. Insbesondere auch deshalb, weil die Nachfolgeunternehmen der Deutschen Bundespost mehr oder weniger stark von den diesbezüglichen Entwicklungen betroffen sind bzw. durch die Deutsche Telekom zu den maßgeblichen Playern der Digitalisierung 4.0 zählen.

Deshalb kommt der sozialverträglichen Umsetzung der genannten Entwicklung eine besondere Bedeutung zu.

Wie reagieren insbesondere Post und Telekom auf diese Herausforderungen?

Unter dem Leitthema:

  • Vernetzt
  • Digital
  • Persönlich
  • BFPT

gebe ich Antworten auf diese Fragen. Außerdem informiere ich Sie darüber, was es an Neuigkeiten bei der Postbeamtenkrankenkasse gibt, ob die bisherigen Vorruhestandsregelungen verlängert werden, wie es um unseren Berufsverband – den BFPT – steht und vieles mehr. Dabei bitte ich um Verständnis dafür, dass ich heute nicht auf die Geschäftszahlen 2016 der drei PNU eingehen werde.

Zum einen sind sie zwischenzeitlich mehr als ein Vierteljahr alt – und wie heißt es an der Börse so schön: „Für Verflossenes gibt es nichts“ – und zum anderen darf ich Ihnen so viel andere Informationen vortragen, dass sie diese Zahlen wahrscheinlich nicht vermissen werden.

Sollten Sie sich dennoch nach der einen oder anderen Geschäftszahl sehnen, ich habe sie alle dabei und kann sie bei Bedarf abrufen.

Bevor ich jedoch in die Details meines Vortrags einsteige, lassen Sie mich zwei Dinge erledigen, die mir als Ihrem heutigen Gast sehr am Herzen liegen.

Zum einen bedanke ich mich recht herzlich bei Ihrer Regionalverbandsvorsitzenden, Otmar Dehner, für die Einladung zu Ihrem heutigen RVT und die Gelegenheit, zu Ihnen zu sprechen.

Und zum zweiten überbringe ich Ihnen die Grüße des gesamten BVV, an der Spitze die unseres Vorsitzenden, Frank Sempf. Alle wünschen der heutigen Veranstaltung einen guten Verlauf!

Aktuelles aus den Unternehmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Was gibt es also Neues bei den PNU, deren Beschäftigte und für deren Kunden?

Deutsche Post DHL Group

Bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse für das Jahr 2016 präsentierte Postchef Frank Appel gleichzeitig ein Projekt, das ihm und seinem Vorstand sehr am Herzen liegt. Ich spreche von der Null-Emissionen-Logistik bis zum Jahr 2050.

„Wir entscheiden heute, in welcher Welt wir und unsere Kinder in 30 Jahren leben werden“, so Postchef Frank Appel bei der Vorstellung des Vorhabens am 08.03.2017.

Technische Erneuerungen

Was auf diesem Gebiet bereits geleistet worden ist bzw. noch geleistet werden soll, zeigt der aufgeblendete Chart. Streetscooter, Paketkopter, Cubicycle und Smart Glasses haben sich bereits in der Praxis bewährt bzw. sind mitten in der Erprobung.

Insbesondere der Streetscooter – ein in verschiedenen Größen entwickeltes und hergestelltes elektrisches Transport- und Zustellfahrzeug – hat sich nicht nur bewährt, sondern entwickelt sich auch zum Verkaufsschlager.

Dabei war der Start recht schwierig. Von unseren renommierten Autofirmen war keine bereit, solch ein Fahrzeug zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Somit blieb es einem Start-Up-Unternehmen vorbehalten, in Verbindung mit der Technischen Hochschule Aachen den Streetscooter zu entwickeln. Zwischenzeitlich hat die Deutsche Post DHL dieses Start-Up-Unternehmen als Tochter-Unternehmen übernommen und führt es in Form einer GmbH weiter.

Die Paketkopter 2,0 (bis 2 kg) und 3,0 (bis 6 kg) sind das Ergebnis eines gemeinsamen Drohnenforschungsprojekts der Deutschen Flugsicherung, Deutschen Telekom, Deutschen Post DHL und der Technischen Hochschule Aachen. Erste Tests über dem offenen Meer, zwischen Norddeich und der Insel Juist, waren eine weltweite Premiere. Auch bei widrigen Verhältnissen wie Ebbe oder dichtem Nebel konnten beispielsweise schnell wichtige Medikamente vom Festland auf die Insel geflogen werden.

In Reit im Winkl wurde ein anderer Koptertyp ausprobiert. Er fliegt vollautomatisch und ohne menschliches Zutun von einer Packstation zur anderen.

Am 01.03.17 startete DHL-Express ein neues City-Hub-Konzept für den Einsatz von Lastenfahrrädern mit Containerboxen in Innenstädten – den DHL Cubicycles. Das Pilotprojekt begann zeitgleich in Frankfurt und im niederländischen Utrecht.

Der City-Hub fungiert als Mikrodepot für Fahrradkuriere und ist deshalb für die Zustellung auf der letzten Meile besonders interessant. Zum einen können in einer dieser Transportboxen mit bis zu einem Kubikmeter Ladevolumen bis zu 125 kg Gewicht befördert werden. Das ermöglicht mehr Express-Sendungen als auf herkömmlichen Lastenfahrrädern zu transportieren.

Zum anderen werden die Fahrleistung und Fahrzeit  standartmäßiger Zustellfahrzeuge und damit auch CO²-Emissionen reduziert.

Und so funktioniert‘s: Auf einem Anhänger, der an einen zentralen gesicherten Stützpunkt gebracht wird, können bis zu vier Behälter mit Express-Sendungen gelagert werden. Die Fahrradkuriere holen jeweils einen Container mit ihrem Cubicycle ab und begeben sich in unmittelbarer Nähe in die Zustellung.

Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, plant DHL Express, diesen besonderen Service in weiteren deutschen und europäischen Städten anzubieten.

Bei den Smart Glasses handelt es sich um eine Datenbrille, die – ausgestattet mit einer Augmented Reality-Software – die Kommissionierung erleichtern soll.

Die Datenbrille mit Vergrößerungssoftware wurde jüngst drei Wochen lang von Lagerfachkräften erfolgreich in einem Distributionszentrum im niederländischen Bergen op Zoom getestet.

Derzeit überprüfen DHL und die beteiligte Firma Ricoh gemeinsam den weiteren Ausbau der Lösung.

In den Displays wurden während der Kommissionierung wichtige Hinweise eingeblendet, wie beispielsweise wo sich der gesuchte Artikel befindet und in welcher Menge er  benötigt wird. Insgesamt nutzten 10 Mitarbeiter die Geräte, um im vorgegebenen Zeitrahmen mehr als 20.000 Artikel für 9.000 Bestellungen zusammenzustellen.

Die Abläufe wurden deutlich beschleunigt und Fehler komplett vermieden. Die dabei erzielte Effizienzsteigerung betrug rund 25 Prozent.   

Weitere technische Erneuerungen

Bei all diesen Projekten, die die Zustellung erleichtern, profitabler und schadstoffärmer machen, verblassen fast die sonstigen technischen Erneuerungen bei der Deutschen Post DHL Group, wie beispielsweise

  • die kontinuierliche Aufrüstung aller Paketzentren mit einem 6. Vorsorter um die Verteilleistung auf 36.000 Sendungen zu erhöhen,
  • die Planung von Paketzentren mit einer Verteilleistung von 50.000 Sendungen in Bochum-Laer in 2019, Berlin und München in 2020, Hamburg-Neuland in 2021, Rhein-Ruhr  2 in 2022, Stuttgart in 2023, Fulda in 2024, an der Osteuropagrenze in 2025, Niedersachsen in 2026 und Neckar 2 in 2027 sowie
  • der Neubau weiterer mechanisierter Zustellbasen als kleine Paketzentren mit Minisortieranlage.

Auch der Einsatz von Robotern für die verschiedensten Arbeiten wird immer umfangreicher.

Digitalisierung

Für künftige Geschäftserfolge bedeutsamer als das öffentlichkeitswirksame Null-Emission-Projekt halte ich die erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung oder, anders ausgedrückt, der digitalen Transformation. Schließlich handelt es sich dabei um einen Veränderungsprozess, der eine Vielzahl von Aspekten unserer Gesellschaft betrifft und nicht bei den Unternehmen endet.

Zu den wesentlichen Treibern dieser digitalen Transformation gehören die digitalen Technologien, wie beispielsweise die digitalen Infrastrukturen in Form von Netzen und Computer-Hardware sowie die digitalen Anwendungen, wie beispielsweise Apps auf Smartphones und die Nutzung des World Wide Net.

Als größte Herausforderung sieht Postchef Frank Appel in diesem Zusammenhang den Erhalt der Branchenführerschaft in einer digitalen Welt!

Dazu müssen die Unternehmen die Auswirkungen der digitalen Transformation, ihre disruptive  Wirkung und die potentiellen Gefahren, aber auch Chancen verstehen.

Die digitale Transformation hat, so Appel weiter, bereits mehrere Branchen auf den Kopf gestellt. Als Beispiele nannte er:

  • den weltgrößten Anbieter von Unterkünften, Airbnb, der keine einzige Immobilie besitzt,
  • das größte Taxiunternehmen der Welt, Uber, das über keine eigene Flotte verfügt sowie
  • Alibaba, das ohne eigene Lagerbestände zum wertvollsten Einzelhändler der Welt avanciert ist.

Wie Appel weiter betonte, ändere die digitale Transformation die Spielregeln der Geschäftswelt. Die Zukunft gehöre nicht mehr unbedingt dem, der die Vermögenswerte besitzt!

Auch in der Logistikbranche kommen derzeit neue Anbieter auf den Markt, von denen bis vor kurzen niemand gehört hatte. Parallel weiten große Logistikkunden wie Alibaba und Amazon ihr Geschäft aus.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, dass Amazon bereits in 2016 in München begonnen hatte, eine eigene Zustellorganisation aufzubauen. Die Sprecher des BVV haben im letzten Jahr ausführlich darüber berichtet.

Alle Unternehmen müssen sich als Softwareunternehmen verstehen. Wachstum und Fortschritt nicht als stetige, lineare Entwicklungen sondern exponentiell betrachten. Deshalb sei Innovation wichtiger als Prozesse.

Trotz der Bedeutung der digitalen Transformation sieht der Postchef keine Notwendigkeit, dafür einen eigenen Geschäftsbereich einzurichten. Für ihn ist er Teil der Strategie 2020 mit den drei Säulen „Focus, Connect und Grow“.

Unverzichtbar sei deshalb in diesem Zusammenhang:

  • die organisatorische Veränderungsbereitschaft zu erhalten und zu fördern,
  • die bestehenden Betriebsprozesse weiterzuentwickeln sowie
  • die Erschließung neuer Geschäftsbereiche.

Die Zukunft der Post sieht Frank Appel positiv. Schließlich habe sein Unter-nehmen weltweit die größte Präsenz, ist Qualitätsführer und der Anbieter mit der größten Kundenorientierung.

Empfängerorientierte Zustellung

In der Vergangenheit war es in den meisten Fällen möglich, Postsendungen ordnungsgemäß und ohne zusätzlichen Aufwand persönlich zuzustellen. Entweder war der Empfänger selbst bzw. sein Partner erreichbar oder es fand sich ein freundlicher Nachbar, der ersatzweise die Sendung entgegen nahm. Im Zeitalter, wo Empfänger, Partner und Nachbarn tagsüber berufstätig sind, stößt die persönliche Zustellung zwangsläufig an Grenzen.

Im Laufe der letzten Jahre hat die DPDHL begonnen, sich auf diese Veränderungen einzustellen.

  • Paketkästen für Ein- und Mehrfamilienhäuser werden angeboten,
  • es gibt die Zustellung in Packstationen sowie
  • das Projekt In-Car Delivery, das heißt Sendungen werden nachts in den Kofferraum des Empfängerautos zugestellt.

Das Pilotprojekt von DHL Paket und der Automarke Smart läuft derzeit in ausgewählten Städten. Noch in 2017 soll eine Ausweitung auf mehr Städte und Pkw-Marken erfolgen. Ziel ist eine App-basierte Zustellung an mobile Punkte oder Gegenstände.

Welche Wünsche die wachsende Zahl der Online-Shopper beim Paketempfang haben, zeigt die dargestellte DHL-Studie. Ihre wichtigsten Ergebnisse in Kürze.

  1. Schon bei der Bestellung ist ein Flexibler Paketempfang gewünscht. Die höchste Zufriedenheit mit 94 % äußerten Kunden, wenn sie eine Packstation als Lieferanschrift angeben können.
  2. Genaue Informationen zur Lieferung sind den Kunden besonders wichtig. 88 % wünschen sich den direkten Zugriff auf die Sendungsverfolgung sowie die Angabe des Liefertags. Dabei betrachten 96 % die App des Versanddienstleisters als wichtigen Kanal, um Sendungen zu verfolgen.
  3. Die Paketankündigung ist essentiell für das Gefühl des Informiertseins. 99 % der Kunden, die sich voll informiert fühlen, haben Lieferinformationen per E-Mail erhalten.
  4. Trotz aller alternativen Zustellmöglichkeiten bevorzugen 77 % der Kunden nach wie vor eine Lieferung nach Hause. 

Neue Märkte

Aufgrund des nach wie vor boomenden E-Commerce-Handels ist die DPDHL immer wieder gezwungen, sich neu zu orientieren. Die Vision von PeP-Vorstand Jürgen Gerdes ist die Schaffung der Vereinigten Paketstaaten von Europa und die langfristige Verbindung von 600 Mio. Menschen mit dem eigenen Paketnetzwerk. Dieses Ziel vor Augen

  • baut die DHL Parcel Europe eine Allianz von Post- und Paketgesellschaften in Europa, mit denen man nach unterschiedlichen Modellen kooperiert,
  • übernimmt man in Großbritannien die United Kingdom Mail, und
  • kooperiert unter dem Namen „DHL Parcel Connect“ mit anderen Post- und Paketgesellschaften.

Voraussetzungen dafür sind eine gemeinsame IT-Plattform und gemeinsame Qualitätsstandards, wie beispielsweise Sendungsankündigung, Samstagszustellung und Lieferung an Paketshops.

Dabei sucht sich DHL Parcel Europe „Perlen und local Heroes“ aus, um den E-Commerce-Boom auch in Europa optimal auszuschöpfen.

Außerdem ist das Postunternehmen in den E-Commerce-Wachstumsmärkten Asien, Mittlerer Osten und Afrika stark vertreten.

Jüngste Aktivität auf diesem Gebiet ist die Übernahme der Auslieferung von Lebensmitteln von Amazon Fresh im Rahmen eines Pilotprojekts in Berlin ab April 2017. Meine Lokalzeitung, das Offenburger Tageblatt, berichtete am 23.03.2017 unter der Überschrift „Wenn das Schnitzel mit der Post kommt“ über das Projekt.

Deutsche Telekom

Verehrte Zuhörerrinnen und Zuhörer.

Lassen Sie uns die Post verlassen und sehen, was es bei der Deutschen Telekom für Neuigkeiten gibt.

Telekom verteidigt Spitzenplatz als wertvollste Europäische Telekommunikationsmarke, so meldeten Anfang des Jahres mehrere Medien.

Seit einigen Jahren ermittelt die amerikanische Firma Brand Finance jeweils zum 01.01. eines Jahres die wertvollsten Marken weltweit nach ihrem Markenwert. Dabei werden die Markenwerte auf der Grundlage der Fragestellung berechnet, welche Lizenzgebühren ein Unternehmen bezahlen müsste, wenn es die Marke nicht im Besitz hätte.

Aufgrund dieser Berechnungsmethode erreicht die Deutsche Telekom einen Wert von 36,4 Mrd. Dollar und ist damit Spitzenreiter in Europa weit vor der britischen Vodafone und der französischen Orange (= der früheren France Télécom).

Weltweit steht sie damit an 4. Stelle hinter den beiden amerikanischen Telekommunikationsfirmen AT & T und Verizon sowie der chinesischen Telekommunikationsfirma China Mobile.

Seit der Wiederaufnahme dieser Erhebung im Jahre 2008 ist dies eine Wertsteigerung um 309 Prozent.

Dies ist zwar ein erfreuliches Ergebnis, mit dem eigentlichen Unternehmenswert hat es jedoch nichts zu tun. Er ermittelt sich u. a. aus der Gesamtzahl aller Aktien (1,6 Mrd.) multipliziert mit dem jeweiligen Aktienkurs (= 16,28 € am 30.12.17 Börsenschluss). Hinzu kommen die Werte durch Beteiligungen an anderen Firmen, wie beispielsweise der British Telecom Group oder T-Mobile US, und noch einiges mehr. Dass dabei nicht immer alles glatt läuft, zeigen die Geschäftsergebnisse für 2016. Durch den Rückgang des Kurses der BT sowie des britischen Pfundes nach dem Brexit-Referendum, musste im 4. Quartal eine Wertberichtigung in Höhe von 2,2 Mrd. Euro auf die 12-prozentige Finanzbeteiligung an dem Britischen Telekommunikationsunternehmen vorgenommen – sprich außergewöhnlich abgeschrieben – werden.

Future Work

Wie bereits zu Beginn meiner Ausführungen erwähnt, zählt die Deutsche Telekom zu den maßgeblichen Playern der Digitalisierung 4.0. Ob beim Aufbau schneller Netze oder bei der Bereitstellung von Einrichtungen zur Speicherung großer Datenmengen in der Cloud, überall hat sie sich entsprechend engagiert und tut dies auch weiterhin.

Wie wirkt sich dies nun in der Praxis aus? Wie arbeiten die Telekom-Beschäftigten heute und morgen? Antwort gibt das Projekt „Future Work“, das die Telekom bereits vor einiger Zeit ins Leben gerufen hat.

Mit „Future Work“ wird ein dynamisches Umfeld geschaffen, welches ein neues Verhalten verlangt. Die dadurch möglichen flexibleren Arbeitsmethoden haben einen positiven Einfluss auf Kommunikation, Zusammenarbeit und Produktivität. Eine vertrauensorientierte Führung ermöglicht eine neue Form der Work-Life-Integration.

Mit „Future Work“ wird Präsenz zweitrangig, nicht die Anwesenheit sondern das Arbeitsergebnis ist entscheidend. Eine Gegenüberstellung von „Alter Welt“ und „Future Work“ macht deutlich, wie sehr sich die Arbeitswelt verändert hat.

Früher war die physische Präsenz von herausragender Bedeutung. Dies ging im Extremfall so weit, dass so mancher Beschäftigte zumindest so lange in seinem Büro anwesend war, wie sein Vorgesetzter – egal ob es die jeweilige Tätigkeit erforderte oder nicht.

Mit der Einführung von Gleitzeitmodellen ergaben sich zwar leichte Veränderungen. Das Thema Kontrolle blieb jedoch erhalten.

Außerdem waren Arbeitswelt und Privatleben strikt getrennt!

Heute liegt der Schwerpunkt auf der Virtuellen Zusammenarbeit. Der damit einhergehende Verlust der Kontrolle wird durch Vertrauen ersetzt. Statt „Mein“ Büro heißt es jetzt „Unser“ Arbeitsumfeld.

Wie das in der Praxis aussieht zeigt der aufgeblendete Chart. Auf der einen Seite ein modernes Büro, auf der anderen Seite ein neues Arbeitsfeld.

Da das Arbeiten im Home Office weit verbreitet ist, lassen sich Arbeits- und Privatleben nicht mehr eindeutig trennen.

Was bedeutet dies für den normalen Beschäftigten im Detail?

  • Vertrauen und Eigenverantwortung stehen im Mittelpunkt allen zukunftsorientierten Arbeitens. Ohne sie würde alles andere scheitern.
  • Die neuen Formen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit schaffen erhöhte Komplexität.
  • Ohne gegenseitige Rücksichtnahme und neue Verhaltensregeln läuft nichts mehr.

Für die Führungskraft ist ebenfalls ein Umdenken vonnöten.

  • Die Leistungen der anvertrauten Mitarbeiter müssen an den Ergebnissen und nicht mehr an der Präsenz gemessen werden. Hierzu ist es zwingend erforderlich, klare Ziele zu vereinbaren.
  • Ein vertrauensvolles und offenes Umfeld ist zu schaffen.
  • Ein respektvolles Verhalten, insbesondere im Open Office, ist einzufordern und vor allem auch vorzuleben.
  • Flexible Arbeitsgestaltung muss nicht nur zugelassen sondern gefördert werden.
  • Die Fürsorgepflicht ist ernst zu nehmen sowie persönliches Wohlbefinden und Gesundheit dürfen nicht vernachlässigt werden.

Schließlich hat die bisherige Erfahrung gezeigt, dass wer Arbeitsprozesse digitalisiert, wird mobiler, effizienter und vernetzt Kompetenzen.

Bleibt die Frage der Sicherheit.

Wenn Dienstgeräte, wie beispielsweise LapTops, Smart Phones oder Tablets auch privat – und damit außerhalb der Firmenrichtlinien – genutzt werden, wird das Thema Datensicherheit immer wichtiger.

BVV auch vernetzt

Auch der BVV des BFPT bedient sich schon seit längerer Zeit dieser neuen Ar-beitsmöglichkeiten. Statt – wie früher – jeden Monat eine Präsenzsitzung in der Verbandsgeschäftsstelle durchzuführen, sind nur noch zwei derartige Treffen vonnöten. Alles andere wird über Telefonkonferenzen gemanagt. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Vorstandsmitglied vom Büro, von zuhause oder unterwegs an dem Meeting teilnimmt.

Selbst das Zusammenschalten von Computern im jeweiligen Home Office, wie beim Projekt „Neugestaltung der Verbandszeitschrift Spektrum“, wird zur Erzielung eines gemeinsamen Ergebnisses praktiziert.

Dass drüber hinaus Tagesordnungen, Kassenberichte und Mitgliederübersichten per Mail versandt und Sitzungsprotokolle im Internet archiviert werden, soll hier nur am Rande erwähnt werden.

Führungskultur

Werfen wir einen Blick auf das Thema Führungskultur.

47 % der Unternehmen in der IT- und Kommunikationsbranche bieten jetzt schon Homeoffice-Regelungen. In den übrigen Branchen wird zurzeit nur in einem Umfang von 17 % davon Gebrauch gemacht. Hier dürfte aber in Zukunft noch viel passieren.

Die hierdurch geschaffene Flexibilität im Job sorgt jedoch nur dann für eine größere Motivation und Lebenszufriedenheit, wenn sie mit Eigenverantwortung und Selbständigkeit einhergeht.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass Work-Life-Balance – das heißt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben – immer wichtiger wird.

Oder anders ausgedrückt!

Mitarbeiter und Führungskräfte müssen lernen, wann klassische Kommunikation, wie der persönliche Kontakt, nötig sind. Sie müssen lernen, Feedback, das sonst spontan im Büro, auf dem Gang oder in der Kaffeeküche stattgefunden hat, diszipliniert über digitale Kommunikationswege zu geben.

Digitalisierung

Wie der aufgeblendete Chart zeigt, bilden die Vernetzung von Festnetz, Mobilfunk, IT und IoT sowie die Virtualisierung die Basis für die Digitalisierung. Eine Digitalisierung, die für viele von uns bereits zum Alltag gehört. Damit ist die digitale Veränderung nicht nur Realität sondern schreitet weiter fort.

  • So prognostizieren „Insider“, dass bis 2020 – also von heute aus gerechnet in rund 3 Jahren – jeder 4. Euro im Online-Handel ausgegeben und 80 % der Wertschöpfungskette in Unternehmen digitalisiert sein werden.
  • Bereits heute 40 % der Arbeitnehmer in Deutschland mobil arbeiten.
  • 84 % der unter 30-jährigen einen 24 Stunden sowie 7 Tage Service erwarten.
  • Deutschen Unternehmen jährlich 51 Mrd. Euro an Schäden durch Cyberkriminalität entstehen sowie
  • eine Roboterstunde nur 6 Euro kostet,

Vor diesem Hintergrund kann man derzeit nur erahnen, auf welche Herausforderungen sich unsere Gesellschaft – das heißt private Unternehmen, öffentliche Hand und Bürger – einstellen muss.

Ohne eine funktionierende Deutsche Telekom und deren engagierte Mitarbeiter wird  dieser Umwandlungsprozess nicht gelingen!

Postbank

Wenden wir uns der Postbank zu.

Hin und Her macht Taschen leer. So lautet eine alte Börsenweisheit. Sie bedeutet, dass Aktionäre, die ihr Depot bei einer Bank ständig verändern, über die dabei anfallenden Gebühren letztendlich nur Geld verlieren können.

So scheint es auch in der Ehe zwischen Deutscher Bank und Postbank zu funktionieren!

Seit im Zusammenhang mit der Bankenkrise von 2008 die Postbank zu 100% von der Deutschen Bank übernommen worden ist, läuft es in dieser Verbindung nicht rund. Vor einem Jahr, auf den RVT 2016, mussten die Sprecher des BVV darüber berichten, dass es in 2017 wohl zur Trennung kommen würde. Noch Mitte Februar 2017 berichteten Medien, dass ein chinesischer Immobilienentwickler die Postbank übernehmen wolle.

Danach überschlugen sich die Ereignisse.

Nach einem fast zwei Jahre andauernden Verkaufsprozess entschied der Aufsichtsrat der Deutschen Bank in seiner Sitzung am Sonntag, dem 05.03.2017, dass die Postbank bei der Deutschen Bank verbleiben und in das Privatkundengeschäft dieses Instituts integriert werden soll.

Was bedeutet dies für die Beschäftigten der Postbank und die gemeinsamen mit der Deutschen Post DHL Group betriebenen Filialen und Agenturen? Auf den ersten Blick kostet die Angelegenheit Geld – viel Geld!

Noch im Sommer letzten Jahres hatten Mutter- und Tochtergesellschaft stolz verkündet, dass ihre über Jahre mühsam zusammengeführten Computersysteme nun wieder soweit getrennt worden seien, dass sie wieder eigenständig Geschäfte betreiben könnten.

Sowohl die seinerzeitige Schaffung einer gemeinsamen Systemplattform als auch deren Trennung haben dreistellige Millionenbeträge verschlungen. Jetzt heißt es also wieder zurück Marsch, Marsch.

Wie die Reintegration beider Institute im Detail von statten gehen wird, ist derzeit nicht erkennbar. Von Deutsche Bank Chef John Cryan ist nur so viel zu hören:

  • dass die Postbank als eigenständige Marke erhalten bleiben soll und
  • dass Reintegration Stellen sowie Filialstandorte kosten werde.

Unter den noch 18.100 Beschäftigten der Postbank geht damit zwangsläufig die Angst um. Immerhin galt die Vollintegration unter ihnen bisher als „Worst Case“ Szenario, dem viele Stellen und womöglich die ganze Unternehmenszentrale in Bonn zum Opfer fallen könnten.

Für die bei der Postbank noch vorhandenen rund 4.500 Beamte beginnt damit eine unsichere Zukunft!

Nach dem Auslaufen der bisherigen Vorruhestandsregelungen zum 31.12.2016 hat die Postbank schon sehr früh zu erkennen gegeben, dass sie an einer Fortsetzung dieser Regelungen sehr stark interessiert sei. Schließlich könnten auf diese Art und Weise rund 700 Beamte das Unternehmen sozialverträglich verlassen.

Was aus den verbleibenden Beamten wird, muss man abwarten. Es gibt Gerüchte, wonach die Post sie evtl. übernehmen könnte.

Auch das Verhältnis zur Deutschen Post DHL Group ist von der neuen Entwicklung betroffen. Der Filiusvertrag, der die Geschäftsbeziehungen zwischen Post und Postbank bisher geregelt hat, läuft zwar noch bis 2020. Doch was kommt dann?

Laut Medienmeldungen scheint der Deutsche Bank Chef an einer Fortsetzung dieser Vereinbarung durchaus Interesse zu haben. Gleichzeitig gibt es aber auch Informationen, wonach John Cryan den bestehenden Vertrag gerne nachverhandeln würde.

Gebührenpolitik

Für die Kunden der Postbank hat sich bereits in der letzten Zeit einiges verändert. Nach der Einführung von Gebühren für papiergebundene Überweisungen im Jahre 2015, wird seit dem letzten Jahr – unter bestimmten Voraussetzungen – eine Kontoführungsgebühr erhoben. Schuld daran ist vor allem die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank.

Für viele von uns ehemalige Post- und Telekomler war die Einführung der Kontoführungsgebühr im November letzten Jahres ein Ärgernis. Haben wir doch dort unser Gehaltskonto und waren es jahrzehntelang gewohnt, dass dies kostenlos sein müsse.

Diese Gratiskultur hat nun ihr Ende gefunden! Da die Postbank seit Jahren eine 100prozentige Tochter der Deutschen Bank ist, sind somit leider keine Sonderkonditionen für Mitarbeiter der PNU mehr möglich.

Krankenkassenangelegenheiten und Beihilfen

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Wechseln wir zum Abschnitt PBeaKK.

Als Neuerung bietet unser Verband seinen Mitgliedern seit dem Anfang 2016 an, Probleme mit der PBeaKK, allgemein interessierende Themen sowie Anregungen und Wünsche, die mit dem Vorstand bzw. der Geschäftsführung der PBeaKK erörtert werden sollen, unkompliziert und schnell über eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse entgegenzunehmen.

In der hierzu aufgestellten Agenda PBeaKK/BFPT hat sich der BVV Ziele und Regelungen gegeben, um den zahlreichen Anregungen und Wünschen aus der Mitgliedschaft im Umgang mit der PBeaKK angemessen gerecht zu werden.

Um als Mitglied dieses neue Service-Angebot nutzen zu können, müssen Sie nur im Internet unsere Web-Seite www.bfpt.de aufrufen. Unter der Rubrik Service finden Sie dann den Unterpunkt „Krankenkasse“. Diesen anklicken und schon finden Sie die entsprechenden Informationen.

Über die speziell eingerichtete E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie dann Ihr Problem vortragen.

Schauen Sie daher vermehrt auf der Homepage des BFPT www.bfpt.de vorbei und besuchen Sie unter dem Punkt „Krankenkasse“ das neue Angebot im Servicebereich.

Dabei bitte ich im Namen des BVV um Verständnis dafür, dass sich der BFPT nur um

  • generelle Probleme,
  • allgemein interessierende Themen und
  • Anregungen und Wünsche kümmern kann.

Einzelprobleme müssen weiterhin mit der PBeaKK direkt gelöst werden! Um es von vornherein nicht zu Problemen kommen zu lassen, empfehlen wir einen Besuch der Internet-Seite der PBeaKK www.pbeakk.de. Hier finden sie u. a. Informationen zu Themen, wie

  • Beitragsrückerstattung sowie
  • Festbeträge, um günstige Vergleichspräparate zu finden.

Außerdem gibt es dort seit August 2014 einen PBeaKK-Ratgeber für Fragen und Antworten zu

  • Belastungsgrenzen,
  • Hilfs- und Verbrauchsmittel,
  • Leistungsabrechnungen,
  • Selbstbehalte,
  • Vollmachten und Bevollmächtigungen sowie
  • Sterbefälle.

Des Weiteren informiert die PBeaKK dort ausführlich über Pflegeleistungen einschließlich Pflegeberatung.

Zusätzlich empfehle ich ein intensives Studium der Kundenzeitung der PBeaKK „Vital“, die jedes Mitglied regelmäßig erhält! Neben aktuellen Informationen können Sie dort Beiträge finden, die Ihnen die Korrespondenz in Sachen Krankenkasse und Beihilfe erleichtert!

Beamte in die gesetzliche Krankenversicherung

Am Dienstag, dem 10.01.2017 überraschte die Bertelsmann-Stiftung die deutsche Öffentlichkeit mit der Vorstellung ihrer in Auftrag gegebenen Studie „Krankenkassenpflicht für Beamte und Selbständige – Teilbericht Beamte. Darin wird auf 60 Seiten versucht, den Beweis zu erbringen, dass Bund und Länder durch den Wechsel des Großteils ihrer Beamten von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung bis zum Jahre 2030 rund 60 Mrd. Euro einsparen könnten.

Ich habe darüber in Heft 1/2017 unseres Spektrums ausführlich berichtet. Deshalb zu diesem Thema nur so viel:

Zunächst einmal ist festzustellen, dass derartige Überlegungen nicht von vornherein abgelehnt werden können. In Zeiten wachsender Ausgaben für das Gesundheitswesen infolge des demographischen Wandels in unserer Gesellschaft, darf es schlussendlich keine Tabus geben.

  • Ist es wirklich gerechtfertigt, dass ein Arzt für ein und dieselbe Leistung unterschiedliche Honorare in Rechnung stellen darf?
  • Brauchen wir wirklich so viele Krankenkassen?
  • Ist die staatliche Beihilfe zu den Krankheitskosten noch zeitgemäß?

Dies sind nur drei Fragen, die mir im Zusammenhang mit der vorliegenden Bertelsmann-Studie einfallen. Gleichwohl ist dieses Papier mit Vorsicht zu genießen! Insbesondere wenn Einsparmöglichkeiten vorhergesagt werden, die höchst zweifelhaft betrachtet werden müssen.

Dennoch! Wir alle werden nicht darum herumkommen, sich mit diesem Thema kritisch auseinanderzusetzen. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass nach einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 21.02.2017 die Ge-sundheitskosten im Jahre 2015 um 4,5 % gestiegen sind. Damit nahmen diese Kosten im 4. Jahr in Folge stärker zu als das Bruttoinlandsprodukt.

Ein Nachlassen dieser Tendenz ist nicht zu erwarten. Schließlich sind – laut Angaben des Deutschen Apotheker Verbandes – im letzten Jahr allein die Ausgaben für Arzneimittel um mehr als 3 % gestiegen.

(Vor-)Ruhestand und Pensionen

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Seit Jahren ist das Thema Vorruhestand immer wieder Gegenstand der Berichterstattung der Redner des BVV auf den RVT. Die aktuellen Entwicklungen wurden dargestellt, wer davon Gebrauch machen konnte und wer nicht, wurde eingehend erläutert.

Am 31.12.2016 ist die alte Regelung abgelaufen und lange Zeit war unklar, ob und vor allem wie es auf diesem Gebiet weiter geht. Zwar wussten wir durch unsere Kontakte zu den PNU, dass dort weiterhin Interesse an einer Fortführung des Vorruhestands bestand. Getan hat sich aber über Monate hinweg nichts. Zwischenzeitlich haben sich die Nebel verzogen und es gibt einen Ge-setzesentwurf, der bereits das Bundeskabinett passiert hat und der dem BVV vorliegt.

Der Inhalt:

Eine Fortführung der bisherigen Regelung ist nicht vorgesehen. Stattdessen soll es einen engagierten Vorruhestand geben. Über Details hat Wilfried Meyer bereits in Heft 1/2017 unseres Spektrums berichtet.

Deshalb hier nur das Wichtigste in Kürze:

Wer künftig abschlagsfrei in den Vorruhestand wechseln will, muss nach der Versetzung in den Vorruhestand:

  • einen zwölfmonatigen Bundesfreiwilligendienst oder alternativ
  • 12 Monate lang mindestens gleichwertige ehrenamtliche Tätigkeiten oder alternativ
  • 12 Monate lang Pflege bzw. Betreuung von Angehörigen nachweisen können!

Kann dieser Nachweis nicht innerhalb von drei Jahren erbracht werden, entfällt  der Ausgleich des Versorgungsabschlags.

Wo der Bundesfreiwilligendienst abgeleistet werden muss, ist individuell unterschiedlich. Die Beamtinnen und Beamten suchen sich ihre Einsatzstelle und die Tätigkeit selbst aus. Geeignete Einsatzstellen werden von zahlreichen gemeinwohlorientierten Einrichtungen angeboten. Dazu zählen:

Mitgliedseinrichtungen der Wohlfahrtsverbände, aber auch nicht-verbandsgebundene Krankenhäuser,

  • Pflegeeinrichtungen,
  • Kinderheime,
  • Kindertagesstätten,
  • Schulen,
  • Jugendeinrichtungen,
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe,
  • Erholungsheime,
  • Mehrgenerationenhäuser,
  • Selbsthilfegruppen,
  • Sportvereine,
  • Museen,
  • Kultureinrichtungen,
  • Einrichtungen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie
  • Träger ökologischer Projekte und Kommunen.

Der Dienst ist nach § 3 Absatz 1 Satz 1 des Bundesfreiwilligengesetzes (BFDG) grundsätzlich ganztägig zu leisten.

Ein Teilzeitdienst ist jedoch in Abstimmung mit der Einsatzstelle ausnahmsweise möglich, wenn in der Person des Dienstleistenden liegende Gründe dies erfordern, wie beispielsweise verminderte körperliche Leistungsfähigkeit oder Familienpflichten.

Der Ruhestandsbeamte erhält während des Bundesfreiwilligendienstes mindestens sein Ruhegehalt in der verdienten Höhe. Ein etwaiges mit der Einsatzstelle daneben vereinbartes „Taschengeld" bleibt jedenfalls bis zu einer Höhe von derzeit 450 Euro pro Monat zuzüglich des Zweifachen dieses Betrages innerhalb eines Kalenderjahres anrechnungsfrei.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Altersstruktur der Beamten bei den PNU, die für einen Vorruhestand in Frage kommen. Mit Stichtag 30.06.2016 waren dies nach Angaben des Bundesfinanzministeriums:

  • bei der Post: 6.598 Beamte über 60 Jahre und 163 Beamte über 65 Jahre,
  • bei der Postbank: 660 Beamte über 60 Jahre und 23 Beamte über 65 Jahre sowie
  • bei der Telekom 12.846 Beamte über 55 Jahre.

Eine weitere Spezifikation ist leider deshalb nicht möglich, weil sich die dortigen Vorruhestandsregelungen bisher am 55. Lebensjahr orientiert haben. Damit ergibt sich ein Potential von insgesamt 20.290 Beamtinnen und Beamten, die theoretisch von den neuen Vorruhestandsregelungen Gebrauch machen könnten!

Deutsche Telekom AG neue Flexi-Altersteilzeit 2017

Seit Jahresanfang gelten für Beamtinnen und Beamte bei der Deutschen Telekom AG neue Regelungen für Altersteilzeit. Auch hier das Wichtigste in Kürze:

  • die 2- bis 8-jährigen Altersteilzeit wird auf das 55. bis 67. (bisher 63.) Lebensjahr erweitert,
  • eine Rente ab 63 Jahre oder ggf. auch früher ist weiter möglich, wenn für Arbeitnehmer nach Ende der Altersteilzeit ein Rentenzugang besteht sowie
  • ein Ausstieg aus dem Berufsleben zwischen dem 63. und 67. Lebensjahr mit einem evtl. unmittelbaren Übergang in eine abschlagsfreie Rente ist möglich.

Damit erhalten Arbeitnehmer, die älter als 61 Jahre sind und die alte Regelung nicht nutzen konnten, eine 2. Chance.

Pensionen versus Renten

Die bestehenden Unterschiede zwischen den Pensionen für Beamte sowie den Renten für Arbeitnehmer bieten immer wieder Anlass für kritische Berichterstattungen in den Medien.  Aktueller Anlass war dieses Mal die Vorlage des 6. Versorgungsberichts der Bundesregierung am 17.01.2017. Die Reaktionen auf  diese Publikation waren recht deutlich.

Die Bildzeitung beispielsweise, ließ es sich nicht nehmen am 20.01.2017 einen Vergleich von Renten und Pensionen zu publizieren, der an tendenzieller Deutlichkeit kaum zu überbieten war.

Und die FAZ versah ihren diesbezüglichen Artikel vom 21.02.2017 mit der Überschrift: „Pensionäre erhalten durchschnittlich 3.000 Euro Ruhegehalt.“

Die dargestellten Daten auf dem Chart lassen derartige Schlüsse durchaus zu. Auf der einen Seite eine Durchschnittsrente von 1.079 Euro und auf der anderen Seite eine Durchschnittspension in Höhe von 2.940 Euro, das sieht nach Ungerechtigkeit aus.

Ist es aber nicht!

Ein direkter Vergleich der beiden Zahlen ist nach Ansicht von Renten- und Pensionsfachleuten nicht zulässig. Auch das Bundesinnenministerium hat bei der Vorlage des Versorgungsberichts ausdrücklich auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Die Begründung liegt in Unterschieden, wie

  • Besteuerung,
  • Krankenkassenbeitrag,
  • Betriebsrenten und
  • Beitragsbemessungsgrenzen

Außerdem ist zu berücksichtigten, das für bestimmte Tätigkeiten der Beamten ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulabschluss gefordert wird. Dies führt zu einer höheren Bezahlung während der aktiven Zeit und damit zwangsläufig zu höheren Pensionen.

Auch der Tatbestand, dass Arbeitnehmer 45 Jahre lang arbeiten müssen, um in den Genuss ihrer Höchstrente zu gelangen, und Beamte nur 40 Jahre, gibt oft Anlass zu Kritik.

Dennoch! Wenn man überhaupt einen vorsichtigen Versuch wagen will, beide Alterssicherungssysteme miteinander zu vergleichen, dann darf man die Höhe der Durchschnittsrente nur mit der Durchschnittspension der ehemaligen Beamten der Deutschen Bundespost vergleichen.

Mit ihrem hohen Anteil an einfachen und mittleren Beamten entsprechen sie noch am ehesten der Struktur der Durchschnittsbevölkerung. Wer also meint, durch einen oberflächlichen Vergleich von Zahlen auf etwaige Ungerechtigkeiten hinweisen zu müssen, handelt nicht nur fahrlässig sondern befeuert ohne Not eine Neiddiskussion und führt letztendlich zu einer Diskriminierung der Beamten in unserem Staat.

Es bleibt zu befürchten, dass uns dieses Thema erhalten bleibt. Schon allein auch deshalb, weil aus bestimmten Richtungen immer wieder betont wird, dass in unserem Heimatland die Altersarmut ständig wächst.

Lassen Sie mich, meine verehrten Zuhörerrinnen und Zuhörer, zum vierten und letzten Abschnitt meiner heutigen Ausführungen kommen. Er ist unserem Verband – dem BFPT – gewidmet und informiert Sie darüber, wie es um die ehemalige Deutsche Postgilde e.V. bestellt ist.

Mitgliederentwicklung

Was unsere Mitgliederzahl und deren Struktur angeht, so hat sich die Entwicklung der letzten Jahre auch in 1976 fortgesetzt. Waren es zu Beginn des Jahres 2016 noch 3.532 Mitglieder, wies die Statistik zum Jahresende nur noch 3.342 aus. Von diesen 190 Abgängen waren  57 Kündigungen und 133  Todesfälle.

Aufgrund des Trends der vergangenen Jahre könnte man somit problemlos ausrechnen, wann das letzte Mitglied das Licht ausmacht. Auf eine derartige Hochrechnung verzichte ich heute bewusst!

Wenn Sie die letzten beiden Ausgaben unserer Verbandszeitschrift Spektrum aufmerksam gelesen haben, müsste Ihnen das neue Layout sowie die geänderte Art und Weise der Berichterstattung aufgefallen sein.

Im Sommer letzten Jahres hat sich eine Arbeitsgruppe des BVV damit beschäftigt, unserer Zeitung ein neues, modernes Erscheinungsbild zu geben. Wir wollten und wollen noch immer erreichen, dass das Spektrum mit Interesse zur Hand genommen und gelesen wird. Auch unsere Internet-Homepage wird derzeit neu gestaltet.

Ob es Ihnen gefällt oder nicht, kann ich nicht einschätzen. Ein diesbezügliches Feedback im Rahmen des heutigen RVT ist daher ausdrücklich erwünscht.

Seit Jahren bietet der BVV seinen Mitgliedern einen Beratungsservice zu den Themenkomplexen:

  • Beamtenrecht + Versorgungsfragen und
  • PBeaKK/Beihilfe an.

Auf diese Weise konnten viele Mitglieder beispielsweise über

  • den Einsatz als Beamtin/Beamter der PNU in anderen öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungen bei Bund und Ländern,
  • Vorruhestand und Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit,
  • Beförderungssituation bzw. Beförderungsmöglichkeiten innerhalb der PNU
  • Zuweisung und „unterwertiger“ Einsatz,
  • Zuständigkeiten bei Widersprüchen gegen Entscheidungen der PBeaKK und Beihilfe,
  • Widerspruchsbearbeitung,
  • Bearbeitungszeit von Leistungsanträgen
  • Streichungen bzw. Kürzung von Leistungen usw. informiert werden.

Dieser Beratungsservice wird weitergeführt. Die jeweiligen Beratungstermine sind sowohl in unserer Zeitschrift Spektrum als auch auf unserer Homepage vermerkt.

Damit Sie, meine verehrten Kolleginnen und Kollegen auch einmal sehen, wer unsere Beratungsleistungen erbringt, habe ich den aufgeblendeten Chart mitgebracht.

Am Samstag, dem 23. September 2017 wird unser 25. Bundesverbandstag zum nunmehr dritten Mal als reine Arbeitstagung auf Delegiertenbasis in Kassel stattfinden. Start ist um 10:30 Uhr, Ende gegen 15:30 Uhr. Die Delegierten werden bzw. wurden auf dem heutigen RVT gewählt und der BVV freut sich bereits heute darüber, sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Da zu den Hauptbestandteilen dieser Bundesversammlung die Beratung und der Beschluss über vorliegende Anträge zählt, sollten Sie, meine verehrten Zuhörerrinnen und Zuhörer, es sich gründlich überlegen, ob Sie dem BVV Ihre Sorgen und Nöte in Form von Anträgen vortragen wollen. Hier und heute ist die Zeit und der Ort dies zu tun.

Zu den Hauptpunkten eines jeden BVT gehören die Entlastung des alten und die Wahl eines neuen BVV. Ich darf Sie darüber informieren, dass alle Mitglieder des jetzigen Vorstandsgremiums sich bereiterklärt haben, weiter zu machen. Das heißt: Frank Sempf und seine Mannschaft kandidieren für eine weitere Wahlperiode von 3 Jahren.

Kulturveranstaltung

Da unser Verband seit 2011 unsere BVT als reine Arbeitstagungen durchführt und damit auf ein aufwendiges und kostenintensives Rahmenprogramm verzichtet, bietet der BVV in den darauf folgenden Jahren Kulturveranstaltungen an, die mit mehr als 59 % aus der Verbandskasse gesponsert werden.

Bisher hat ein Mitglied für eine Übernachtung + Vollverpflegung sowie ausführlichem Kulturprogramm 100 Euro bezahlt. In 2012 waren wir in Essen, in 2013 in Erfurt und in 2016 in Mainz unterwegs. Jedes Mal waren die Teilnehmer begeistert, viele von ihnen wurden zum „Wiederholungstäter“.

Für 2018 sucht der BVV noch nach Vorschlägen für ein nächstes interessantes Ziel. Vielleicht ergibt sich ja hier im Rahmen dieses RVT etwas?

Schlussanmerkungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Meine heutigen Ausführungen haben Ihnen sicherlich verdeutlicht, wie wichtig die Digitalisierung 4.0 nicht nur für die PNU sowie deren Beschäftigten, sondern auch für jeden von uns ist. Viele hier im Saal, so auch ich, sind zwischenzeitlich in die Jahre gekommen und sagen deshalb, wie gut dass ich vieles von dem, was ich heute gehört habe, während meiner aktiven Zeit nicht habe erleben müssen.

Dennoch! Selbst als Pensionäre wollen viele von uns weiterhin wissen, was um sie herum passiert oder wie sie mit dem technologischen Fortschritt umgehen sollen.  Uns vor den zukünftigen Entwicklungen zu fürchten oder sie gar zu verwerfen, würde ich nicht raten.

Lassen Sie uns also neugierig bleiben.

Stellen Sie als Mitglieder des BFPT auch im 62ten Jahr des Bestehens unseres Verbandes Ihrem BVV Fragen. Ob dereinst auch die Frage dazu gehört, wer künftig in unserer Gesellschaft das Sagen hat, der Mensch oder der Roboter, mag ich derzeit nicht einzuschätzen.

Jetzt liegt es an Ihnen, mit mir über meine heutigen Ausführungen zu diskutieren. Stellen Sie mir Fragen. Nennen Sie mir Ihre derzeitigen Probleme. Sollte ich ad hoc keine Antwort haben, kenne ich im BVV bestimmt jemanden, der mir weiterhilft. Die Antwort würde dann zeitversetzt per Telefon, E-Mail oder Brief erfolgen. Schließlich gilt für die Organe unseres Verbandes nach wie vor:

  • wir sind vernetzt,
  • bieten auch digitale Lösungen sowie
  • persönlichen Kontakt.

 

 

Begriffserläuterungen

  • Daddeln = Mit dem Computer herumspielen
  • Augmented = Vergrößerung
  • Kommissionierung = Zusammenstellung und Versand  von bestellten Waren
  • Distributionszentrum = Zentrum für die Planung von Lagerhaltung und Versorgungsfahrten
  • disruptive = spalterische
  • exponentiell = frei interpretiert = unabhängiger Veränderungsschub
  • Amazon Fresh = Lebensmittelversand
  • IoT = Internet of Things = Internet der Dinge = z.B.: Vernetzung aller internetfähigen Geräte und Einrichtungen in einem Haushalt oder Unternehmen